Über kurz zu lang – die Sache mit den Übergangs-Haaren

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So lange ich denken kann, finde ich kurzes Haar cool. Die Short Cuts von Mia Farrow (im Film „Rosemary’s Baby“) und Jean Seberg (in „Außer Atem“) oder aktueller US-Schauspielerin Michelle Williams und Model Ruby Rose lösen jedes Mal absolute Begeisterung in mir aus – und den Wunsch, mir die Haare genauso stylish (ab-)schneiden zu lassen. Meistens mache ich das dann auch … Doch sobald die erste Strähne fällt, zweifele ich bereits an meiner Entscheidung. Bis dann der Mut, den großen Schritt oder besser Schnitt gewagt zu haben, die Oberhand gewinnt. Allerdings hält der nicht sonderlich lange an. Denn damit meine feinen Haare überhaupt nach etwas aussehen, Stand haben und die Frisur in Form bleibt und hält, bedarf es so einiges an Stylingprodukten. Was sich für mich total unangenehm und klebrig anfühlt. Spätestens jetzt ist die Reue da. Ach, hätte ich doch nur nicht … zu spät! Und so ist es tatsächlich jedes Mal, sobald die Haare ab sind, lasse ich sie wieder wachsen – meine Familie und Freunde können ein Lied davon singen (mittlerweile könnte man daraus sogar ein Best-of-Album basteln, haha!).
Womit wir aber beim eigentlichen Problem wären, der schrecklich schlimmen und lästigen Zeit des Übergangs. Wenn man auf dem Kopf keine Frisur mehr hat, sondern nur noch Haare. Egal, was man macht, wie man sie auch stylt, es ist alles nix. Nur doof! Damit man trotzdem durchhält beziehungsweise wie ich das mache, verrate ich hier:

1. Suche Dir einen guten Friseur, dem Du absolut vertraust und der sein Handwerk versteht
2. Sprich offen und ehrlich mit ihm, dass Du die Haare wachsen lassen möchtest. Es werden nämlich Zeiten kommen, da gerätst Du ins Wanken und Zweifeln und bist kurz davor, doch wieder alles abschneiden zu lassen, denn so schlimm war es eigentlich nicht und außerdem sind kurze Haare ja auch praktisch! An diesem Punkt angekommen wird Dich Dein Friseur vom Gegenteil überzeugen und Dich im Durchhalten bestärken, darum
3. Vereinbare regelmäßig einen Termin beim Friseur Deines Vertrauens. Ich gehe alle sechs bis acht Wochen, damit die Haare einen Schnitt bekommen und eine Form haben, so lassen sie sich nämlich auch viel leichter stylen, was auch das Durchhalten erleichtert und vereinfacht. Außerdem werde ich in dieser Zeit so herrlich und ganz wunderbar bepuschelt, danach fühle ich mich immer viel besser – und meine Haare sehen auch viel besser aus

Glücklicherweise wachsen meine Haare relativ schnell, oder vielleicht kommt es mir auch nur so vor, weil ich es gerne so hätte!? Jedenfalls hatte ich nach meinem Pixie im letzten Sommer einen trendigen Undercut im Winter und bin jetzt schon bei einem aktuell total angesagten Pagenkopf. Bis zum Bob ist es nicht mehr allzu weit. Und dann? Mal sehen … aber, hey, sollte ich Zweifel bekommen und irgendwie äußern, dass Robin Wright ja so einen tollen androgynen Hairstyle hat, bitte ich jeden, der das mitbekommt, darum, mich zu bremsen!! Zumindest so lange, bis meine Haare wieder so lange sind, dass sie wirklich, wirklich total langweilig aussehen und definitiv abgeschnitten werden MÜSSEN …

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2 Gedanken zu „Über kurz zu lang – die Sache mit den Übergangs-Haaren

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